Kleine Küchen verzeihen keine Planungsfehler. Wenige Quadratmeter müssen Stauraum, Arbeitsfläche und Geräte gleichzeitig aufnehmen, und ein falsch gesetzter Schrank fällt sofort auf. Die richtige Aufteilung macht aus vier Quadratmetern trotzdem einen Raum, in dem Sie bequem kochen. Die Reihenfolge der Punkte spielt keine Rolle, jeder von ihnen lässt sich einzeln umsetzen. Dieser Blogbeitrag versammelt 7 Profitipps für kleine Küchen, vom Schrankmaß bis zur Beleuchtung. DER WEISSE plant jeden dieser Punkte aus Ihrem Grundriss heraus und passt die Ausstattung an Ihre Gewohnheiten an.
Höhe bis zur Decke nutzen
Der Platz zwischen Oberschrank und Decke bleibt in vielen kleinen Küchen ungenutzt. Schränke, die bis nach oben laufen, gewinnen eine komplette Ebene zurück. Dort lagern Sie Selten Gebrauchtes wie die große Auflaufform, den zweiten Satz Gläser oder Vorräte in Boxen. Ein Tritthocker gehört dazu, sonst bleibt die oberste Ebene ein totes Fach. Der oberste Schrank endet idealerweise bündig an der Decke, damit sich auf der Oberseite kein Staub sammelt. Die durchgehende Front lässt den Raum zusätzlich höher wirken, weil das Auge keine Kante auf halber Höhe findet.
Auszüge statt Drehtüren
Ein Unterschrank mit Drehtür zwingt Sie in die Hocke und in einen dunklen Innenraum. Auszüge fahren dagegen vollständig aus dem Korpus heraus und zeigen den Inhalt von oben. Sie greifen im Stehen zu, nichts verschwindet nach hinten. Bei knappen Grundrissen zahlt sich das doppelt aus, weil Sie den Stauraum tatsächlich bis zur Rückwand nutzen. Ein Auszug mit guten Beschlägen trägt mehrere Kilo, Töpfe und Vorratsdosen finden dort ebenso Platz wie Geschirr. Innenauszüge in tiefen Schubkästen trennen Besteck, Folien und Kleinteile voneinander. Ein zweiter Blick auf die Türanschläge lohnt sich in engen Gängen.
Ecken erschließen
Die Ecke bleibt in kleinen Küchen der am schlechtesten genutzte Quadratmeter. Ein Karussellschrank dreht den Inhalt nach vorn, ein Schwenkauszug zieht die Böden komplett aus dem Schrank heraus. Beides kostet mehr als ein einfacher Eckschrank und macht dafür rund einen halben Kubikmeter zugänglich. Ein Eckschrank mit fester Ablage bleibt die günstigere Variante, verlangt aber, dass Sie den hinteren Teil bewusst mit selten benutzten Dingen belegen. Planen Sie die Ecke früh mit, denn die Beschläge bestimmen die Breiten der Schränke daneben.
Kompakte Geräte wählen
Nicht jede Küche braucht Geräte in voller Breite. Ein Geschirrspüler mit 45 Zentimetern schafft das Geschirr eines Zweipersonenhaushalts und schenkt Ihnen 15 Zentimeter Schrankbreite. Ein Kompaktbackofen fällt niedriger aus als ein Standardgerät und lässt darunter Platz für einen Auszug. Ein Kochfeld mit drei Zonen reicht aus, wenn Sie selten mit vier Töpfen gleichzeitig arbeiten. Ein Umluftgerät als Dunstabzug erspart Ihnen den Wanddurchbruch. Die gewonnenen Zentimeter kommen einem schmalen Apothekerschrank zugute, der Öl, Essig und Gewürze aufnimmt.
Arbeitsfläche vergrößern
Die Arbeitsfläche schrumpft in kleinen Küchen zuerst. Eine Abdeckung für die Spüle verwandelt das Becken in eine Ablage, sobald Sie es nicht benötigen. Eine ausziehbare Arbeitsplatte unter dem Schrank kommt nur zum Backen heraus und verschwindet danach wieder. Reling und Hakenleisten an der Nischenwand nehmen Kellen, Brettchen und Gewürze auf, sodass die Arbeitsplatte frei bleibt. Ein Schneidbrett, das über die Spüle passt, erweitert die Fläche beim Vorbereiten um einen halben Meter. Der Toaster gehört in den Schrank, nicht in die Ecke der Fläche.
Helle Fronten ohne Griffe
Helle, matte Fronten werfen Licht in den Raum zurück und lassen enge Küchen weiter wirken. Grifflose Fronten mit Griffmulde oder Push-to-open verzichten auf vorstehende Beschläge, an denen Sie im schmalen Gang hängen bleiben. Ein durchgehender Farbton für Schränke und Nischenrückwand vermeidet optische Brüche und beruhigt das Bild. Eine Nischenrückwand aus Glas oder Keramik lässt sich in einem Zug abwischen und wirkt zugleich als durchgehende Fläche. Glänzende Oberflächen vergrößern optisch ebenfalls, zeigen dafür jeden Fingerabdruck.
Licht auf mehreren Ebenen
Eine Deckenleuchte allein wirft Ihren eigenen Schatten auf die Arbeitsplatte. Leuchten unter den Oberschränken beleuchten die Fläche direkt, ein Lichtband in der Nische ergänzt sie flächig. Warmweiße Temperaturen um 3000 Kelvin halten den Raum wohnlich, statt ihn nach Büro aussehen zu lassen. Ein warmes Licht im Hochschrank schaltet sich beim Öffnen ein und macht den Inhalt sichtbar. Dimmbare Leuchten schalten die Küche am Abend in ein ruhiges Licht um.
Fazit: 7 Profitipps für kleine Küchen
Die 7 Profitipps für kleine Küchen greifen ineinander: Schrankhöhe, Auszüge, Ecken, Gerätemaße, Arbeitsfläche, Fronten und Licht ergeben zusammen eine Küche, die größer wirkt als ihr Grundriss. DER WEISSE begleitet Sie dabei ausschließlich mit eigenem Fachpersonal, von der ersten Beratung bis zur Montage, ganz ohne Subunternehmer. Unser Alles-inklusive-Preissystem nennt Ihnen dazu einen festen Gesamtpreis: Lieferung bis in die Wohnung, Montage sowie die Entsorgung von Altgeräten und Verpackung sind enthalten, versteckte Mehrkosten entstehen nicht. Kleine Grundrisse erlauben durchaus eine vollwertige Küche, sie verlangen nur mehr Sorgfalt bei der Planung. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin am Kaiserdamm und planen Sie Ihre kleine Küche gemeinsam mit uns.
